REUSS-Aktuelles



27.08.2026

Neue 34-Meter-Antenne verstärkt das Netz für Missionen im tiefen Raum

Die amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde NASA hat am Standort Goldstone in Kalifornien eine neue Antenne für ihr Netz zur Verbindung mit Raumfahrzeugen im tiefen Raum in Betrieb genommen. Die Station trägt die Bezeichnung Deep Space Station 23 und hat einen Spiegeldurchmesser von 34 Metern. Die Mitteilung stammt vom 25. August 2026.


Bild: NASA/JPL-Caltech

Warum ein solches Netz nötig ist

Raumfahrzeuge jenseits der Erdumlaufbahn senden mit sehr geringer Leistung über sehr große Entfernungen. Die Signale, die auf der Erde ankommen, sind entsprechend schwach. Um sie überhaupt aufzunehmen, braucht es große Spiegel und sehr empfindliche Empfänger. Weil sich die Erde dreht, verteilt die Behörde diese Stationen auf drei Standorte rund um den Globus, sodass immer mindestens einer freie Sicht auf ein bestimmtes Ziel hat. Goldstone in der Mojave-Wüste ist einer davon, die weiteren liegen in Spanien und in Australien. Die neue Station ist die fünfte Antenne in Goldstone. Sie gehört zu einem Ausbauprogramm, das seit 2009 läuft und das Netz an allen drei Standorten erneuert.

Die Technik sitzt unter der Antenne

Bei der gewählten Bauform, im Fachjargon Beam-Waveguide genannt, sitzt die empfindliche Empfangselektronik nicht auf dem beweglichen Spiegel, sondern in einem klimatisierten Raum darunter. Das eintreffende Signal wird über eine Kette von Spiegeln dorthin geleitet. Das hat zwei Vorteile. Zum einen lässt sich die Elektronik leichter warten und austauschen, weil niemand dafür auf die bewegliche Struktur steigen muss. Zum anderen können mehrere Empfangssysteme für verschiedene Funkfrequenzen nebeneinander stehen und je nach Mission zugeschaltet werden. Für die kommenden Jahre ist das von Bedeutung, weil mit den Mondmissionen und den geplanten Flügen zum Mars deutlich mehr Datenverkehr auf das Netz zukommt, als es ursprünglich ausgelegt wurde. Hinzu kommt, dass die älteren Stationen des Netzes teilweise seit Jahrzehnten in Betrieb sind und Wartungsfenster brauchen, in denen sie nicht zur Verfügung stehen. Jede zusätzliche Antenne verschafft dem Betrieb damit Spielraum.

Quelle: https://www.nasa.gov/technology/space-comms/deep-space-network/new-next-gen-dish-adds-muscle-to-nasas-deep-space-network/

(Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI erstellt.)