Die Astronautin Sophie Adenot der Europäischen Weltraumorganisation ESA ist von ihrem ersten Aufenthalt auf der Internationalen Raumstation zurückgekehrt. Ihr Raumschiff wasserte am 8. Oktober 2026 um 17:34 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit, am 10. Oktober landete sie in Köln. Der Flug dauerte 237 Tage, 5 Stunden und 18 Minuten. Das ist der längste Einzelraumflug einer europäischen Person, 35 Tage mehr als der bisherige Bestwert.
Nach Angaben der Organisation entfielen rund 218 Arbeitsstunden auf 35 europäische Nutzlasten aus Gesundheitsforschung, Materialwissenschaft, Biologie, Strömungsphysik und Strahlenphysik. Hinzu kamen etwa 25 Stunden Wartung und Ertüchtigung der europäischen Systeme im Labormodul Columbus. Erprobt wurden unter anderem das europäische Trainingsgerät E4D, das Muskeln und Knochen bei fehlender Schwerkraft belasten soll, sowie der 3D-Druck von Metall in der Schwerelosigkeit. Letzterer zielt darauf, Ersatzteile an Bord herzustellen, statt sie von der Erde nachzuliefern.
Innerhalb von 14 Tagen absolvierte sie drei Außeneinsätze mit zusammen 19 Stunden und 42 Minuten. Sie ist nach Samantha Cristoforetti die zweite Europäerin und die erste Französin, die außerhalb der Station gearbeitet hat.
Die Nachbereitung läuft am Europäischen Astronautenzentrum in Köln. Nebenan unterstützt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Wiedereingewöhnung in der Forschungsanlage :envihab. Vorgesehen sind dafür etwa zwei bis drei Wochen. In dieser Zeit werden auch Messdaten erhoben, mit denen sich die körperlichen Folgen langer Aufenthalte in Schwerelosigkeit beschreiben lassen. Untersucht werden unter anderem Knochendichte, Muskelmasse, Gleichgewichtssinn und Herz-Kreislauf-System. Je länger die Flüge werden, desto wichtiger sind solche Vergleichsreihen, weil sie die Grundlage für die Planung künftiger Mond- und Marsmissionen bilden. Der Flug von Sophie Adenot ist dafür ein besonders langer Datensatz.
(Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI erstellt.)